Logo

KHAPTINSKIY FOTOGRAFIE

Direkt zum Seiteninhalt

Hauptmenü:

33 Mythen über professionelle Fotografen

Hochzeitsfotograf Münster-Hochzeitsreportage & Shooting
Herausgegeben von in Tipps ·
Tags: fotografietippsprofifotografen

Profis (
nachfolgend-PR) assoziieren sich oft mir Glamour und viel Geld. Mittlerweile ist dieses Klischee ganz falsch. Ich wollte schon so lange diese falsche Vorstellungen entmystifizieren und mit Hilfe einen professionellen Fotograf Kelly Weech versuche ich zu erklären, wie es in Wirklichkeit aussieht.

1.
Um ein Fotograf zu sein, muss man einfach knipsen, richtig?
Viele Leute sind der Meinung, dass moderne Kameras und Objektive sich so weit entwickelt haben,  dass man nur auf den Knopf drücken muss. Das stimmt aber nicht. Sie können die beste Kamera in der Welt besitzen, aber  wenn sie nur im AUTO-Modus fotografieren, werden die Fotos nicht  viel besser sein, als ob die mit einfachster Urlaubskamera gemacht wurden.

2. Mit einer teuren Kamera kann
jeder Profi sein
Ein Fachmann zu sein bedeutet viel mehr, als teure Ausrüstung zu haben. Mann muss nicht nur schöne, qualitative Fotos machen können, sondern auch das Business richtig führen und damit genug Geld fürs Leben verdienen.

3. Im Zweifel funktioniert 1/125 sec und f/8
immer
Nein, dieses Verhältnis funktioniert nicht immer. PR-s wissen, wie man mit dem Licht umgeht und welche Probleme in welchen Situationen auftauchen können. Insbesondere hat man bei der Hochzeit nie eine zweite Chance, um Probefotos zu machen  und die Kamera richtig einzustellen (z. B. die Aufnahme mit schnell wechselnden Lichtverhältnissen in der dunklen Kirche und knallten Sonne).

4. Fachleute agieren immer „professionell"
Leider  verstehen nicht alle "PR-s" richtig, dass was sie machen, eine ARBEIT ist, aber kein Hobby. Ein richtiger Profi weiß, wie man mit den Kunden umgeht und wie man auf verschiedene Situationen reagieren muss.



5. Sie machen viel bessere Fotos, als Amateure
Es gibt viele sehr talentierte Hobby-Fotografen, die die Fotos wesentlich besser machen, als einige PR-s. Professionalität bedeutet aber eine bestimmte Lebensweise und ständige Selbstentwicklung.

6. Man kann alles im Photoshop verbessern
Photoshop fordert ganz andere Kenntnisse und Geübtheiten an, als Fotografie. Aus dem schlechten Foto können sie nicht ein gutes Bild machen, aber sie können ein gutes Foto wesentlich besser fertigen.



7. Eine Ausbildung oder ein Studium ist Garantie für gute Fotos
Das Diplom ist grundsätzlich ein Papier, genau so wie Führerschein. Wenn man aber das Auto professionell fahren will, wird viel ZEIT und ERFAHRUNG gebraucht.

8. Hochzeitsfotografen arbeiten nur am Wochenende
Eine Hochzeit  zu begleiten ist nur ein kleines Teilchen der ganzen Arbeit (obwohl das Interessanteste). Ein Fotograf muss noch die besten Fotos aussortieren und nachbearbeiten, ein Album oder Hochzeitsbuch erstellen. Er muss ständig neue Kunden suchen, seine Website und Blog erneuern, Buchhaltung führen, sich mit den Brautpaaren treffen und die Konkurrenz mit vielen anderen Fotografen aushalten.

9. Nikon besser als Canon und umgekehrt
Es wird sehr lebhaft diskutiert. Ignorieren sie es einfach und wählen eine Marke aus, die ihnen persönlich gefällt und seien sie glücklich mit dieser Kamera. Heutzutage haben alle digitalen Kameras in einem Preisbereich fast gleiche, sehr gute Qualität. Die Megapixel-Kriege werden immer sein, die Hauptrolle spielen nur ihre Fotos.

10. Sie werden immer gut bezahlt
Ein PR kann auch kostenlos fotografieren, wenn das zum seinem Erfolg verhelfen kann.

11. Presets und Aktionen können Wunder schaffen
NEIN. Sie können nur den Arbeitsprozess beschleunigen. Belichtungsfehler, Farbwiedergabe - und Einstellungsfehler können sie nicht ausbessern. Außerdem sind Presets und Aktionen ohne Bildbearbeitung-Kenntnisse absolut unbrauchbar.

12. Fotografie ist Glamour
In der Tat muss man ganz viele Routinearbeit ausführen, wenn sie nicht genug Geld verdienen, um einen anderen dafür anzustellen :)



13. Ihre Bilder selbst sind wertvoll
Die Fotografie ist eine wettbewerbsfähige Industrie, aber erstaunliche Bilder allein sind nicht genug, um viel Geld zu bringen. Damit sie ihre Dienstleistungen erfolgreich verkaufen können, müssen sie zuständiges Marketing und Werbung machen.

14. Die Größe ist wichtig
In Wahrheit spielt die Kamera - oder Objektivgröße keine wichtige Rolle - viel wichtiger ist, wie Sie mit diesen Dingen umgehen können. Schauen Sie die besten Fotos an, die in der ganzen Fotografie-Geschichte gemacht worden sind. Sind viele davon mit der teuersten Ausrüstung gemacht?



15. Ein PR kann alles fotografieren
So ist das nicht. Die meisten arbeiten in einem engen Bereich, wo sie ihre alle Fähigkeiten und Kenntnisse aufweisen können. Versuchen Sie auch nicht das Unermessliche zu ergreifen, sonst werden sie nichts Richtiges lernen.

16. Fotografie heißt leichter Erwerb
Wer so denkt, fliegt schnell raus. Die meisten PR-s können den Kopf über Wasser halten, weil sie ihre Arbeit mögen. Das ist ein kompliziertes Business, deshalb ohne Liebe kann man nicht erfolgreich werden.

17. Um ein Profi zu sein, muss man nur gute Bilder machen
Viele Leute machen qualitative und überraschend gute Fotos. Ein PR kann das aber weitaus schneller sowie mit stabilen Ergebnissen ausführen und seine Arbeit wirkungsvoll an Kunden verkaufen.



18. Wenn ich mir eine bessere Kamera kaufe, werde ich natürlich so gut wie Top-Fotografen
Falsch. Erstmal versuchen Sie das ganze Potential Ihrer Technik auszunutzen und die Grundprinzipien der Fotografie zu lernen.

19. Wenn ich sage – ich bin ein Profi, werde ich zu ihm automatisch
Die Professionalität besteht aus vielen Sachen; wie sie ihr Business führen, mit den Leuten arbeiten und welche Fotos sie machen, sind wichtigste davon.

20. Fotografie ist eine wachsende Branche
Ja, die Branche wächst, das bedeutet aber nicht, dass Sie in dieser Branche immer gefragt werden. Ein richtiger PR muss sich von einem normalen Bürger unterscheiden und eine Erfahrung als sehr guter Fotograf anbieten.

21.
Preis bedeutet Qualität, aber nicht immer
Viele Anfänger denken, dass sie die gleiche Preise haben müssen, wie PR-s, damit ihr Können bewiesen werden kann. Obwohl sie über gutes Portfolio und genug Erfahrung nicht verfügen, wundern sie sich, warum sie so wenig Anfragen haben. Zuerst muss man sich vergewissern, dass die Preise und Qualität stimmen, das Wunder aber nicht erwarten.



22. Pr-s besuchen keine Workshops
Ich kenne viele gemachte PR-s, die Seminare anderer Fotografen gerne besuchen. Keiner ist Experte in allen Sphären und der Schlüssel zum Erfolg ist ständige Selbstentwicklung als Fotograf und Businessmann.

23. Die Leute haben keine Zeit, um mein Blog zu lesen
Diese Meinung ist falsch. Natürlich kann ihr Blog oder Webseite selbst keinen berühmten PR aus ihnen machen, zuerst muss viel Zeit vorbei kommen, damit sie die Stammleser und Abonnenten kriegen. Mittlerweile ist Internet heutzutage eine ergebnisreiche Methode ihrer Werbung und dafür muss man eine gewisse Menge Zeit investieren.

24. Alle PR-s haben Assistenten
Die Aushilfe ist gut, aber bei z.B. Portrait-Aufnahme muss man alles selber machen. Fotografieren ist generell eine spannende Körperarbeit und ziemlich oft trägt PR seine schwere Ausrüstung selbst.

25. PR ist der Herr seiner Zeit
Professionelle Fotoarbeit, insbesondere Portrait und Hochzeit, muss man oft in ungünstige Zeiten ausführen. Um mich mit den Kunden zu treffen und sie zu fotografieren, arbeite ich Abends und am Wochenenden.     



26. Sie sind alle Psychologen
Viele Kunden denken, dass wenn sie sagen „Ich möchte was anderes“, verstehen wir sofort, was sie meinen. Wir sind aber ganz normale sterbliche und ihre Gedanken können wir nicht lesen.

27. PR macht sich keine Sorgen um Beleuchtung, er benutzt sie einfach
Das Licht ist Schlüsselwert ihrer Bilder. Wenn sie seine Natur und Besonderheiten kennen, arbeiten sie gleich gut mit Tages - und Studiolicht. Wenn jemand sagt, dass er schlechte Qualität wegen schlechter Belichtung hat, kann er kein PR genannt werden.

28. Jedes Bild kann im Portfolio gezeigt werden
Leider nicht. Wir machen sehr viele Bilder, die nie in unserem Portfolio auftauchen. Das ist einfach der Teil unserer Arbeit. Nicht vergessen – Die Qualität ist wichtiger als Quantität.

29. Große Konkurrenz
Teilweise ist das so. Aber wenn sie ihre Nische aufsuchen und das machen werden, was sie am besten können, werden sie früher oder später erfolgreich. Außerdem denken sie daran, gibt es irgendwelche Arbeit oder Branche ohne Konkurrenz?



30. PR-s  knipsen jeden Tag
Das ist so, abgesehen von diesen Tagen, in den sie Bearbeitung machen, Alben und Fotobücher erstellen, sich mit den Kunden treffen und auf die E-Mails oder Anrufe antworten.

31. Ihr Kunstgeschmack wird immer gut geschätzt
Der Großteil unserer Kunden haben keine Ahnung, was ein gutes Foto ist, Hauptsache gefallen sie sich selbst:) Es gibt natürlich auch Ausnahmen.

32. Das ist cool selbstständig zu sein
Klar gibt es Positive, wenn man für sich selbst arbeitet.  Man braucht aber große Hingabe und Selbstdisziplin dafür, man muss von vielen Sachen verzichten. Z.B. ich gucke meine beliebte Sendungen nicht, weil ich in dieser Zeit arbeiten muss, ich trage meine Kamera immer mit, ich verbringe viel Zeit für die Unterhaltung in sozialen Netzwerken usw.
Das ist eine verantwortungsvolle Arbeit, die Beharrlichkeit, Selbstmotivation und Bemühung voraussetzt.

33. PR-s verlieren ihre Leidenschaft zur Fotografie
Ich arbeite durchschnittlich 60 Stunden pro Woche und bedauere nicht, weil ich meine Arbeit mag. Ich glaube, dass die meisten PR-s mögen auch fotografieren, sonst würden sie sich damit nicht beschäftigen.




Copyright © 2017 Khaptinskiy
info@nonstopfoto.de  I  0157 83693709
Zurück zum Seiteninhalt | Zurück zum Hauptmenü